In 6 Schritten mit der Kinesiologie Glaubenssätze und Emotionen ändern

„Kann ich mit der Kinesiologie Glaubenssätze und Emotionen ändern?“, erhielt ich kürzlichst als Frage im Rahmen meines GRATIS-Videotrainings „Kinesiologie – Dein Weg zur Intuition“.
Und ich freue mich sehr über die Frage, da ich schon sehr lange vorhabe, etwas zum Thema Glaubenssätze zu veröffentlichen.

Denn die Arbeit mit und an Glaubenssätzen ist ein wesentlicher Teil meiner täglichen Arbeit. Ich habe wirklich jede Sitzung mit diesem Thema zu tun.

Und auch Du wirst sicherlich noch Glaubenssätze in Dir tragen, derer Du Dir noch nicht bewusst bist.

Oder aber, Du kennst Deine blockierenden Glaubenssätze sehr gut, hast aber keine Ahnung, wie Du sie ändern kannst.

Und es hört sich immer so leicht an, wenn andere Menschen uns erzählen, sie hätten einen Glaubenssatz einfach so losgelassen.

Doch so einfach ist es oft nicht!

Zumindest nicht ohne ein bißchen Plan von Deinem Energiesystem. Mit der Kinesiologie hast Du ein wunderbares Werkzeug, Glaubenssätze und Emotionen zu lösen. Damit Du so ein wenig nachvollziehen kannst, wie die Arbeit mit Glaubenssätzen und Emotionen aussieht, nehme ich Dich heute mal in eine fiktive Sitzung von mir mit.

Du kannst dann das, was ich Dir hierzu erzähle auf den kinesiologischen Selbsttest übertragen.

 

Schritt 1:

Kommt jemand zu mir in eine Sitzung, berichtet er in einem Einstiegsgespräch oftmals von seinem Thema bzw. seinem Problem, weswegen er zu mir gekommen ist.

Und in diesem Gespräch höre ich schon sehr genau zu und mache mir erste Notizen. Oft schreibe ich wörtlich einige Glaubenssätze mit, über die sich mein gegenüber nicht bewusst ist. Sätze, die so ungeachtet „seine Lippen streifen“.

Das können Sätze sein wie:

  • Immer muss ich die Verantwortung tragen.
  • Niemand hört mir zu.
  • Ich darf nicht ich selbst sein.

 

Im Anschluss an das Gespräch starten wir mit den Vortests, die Du auch in meinem Basiskurs „Energetisch fit in den Tag“ lernen kannst.

Schritt 2:

Nach den Vortests gehen die Testperson und ich die Glaubenssätze durch. D.h. die Testperson spricht die Glaubenssätze aus und ich teste, ob sie sich schwächend auf sein Energiesystem auswirken.

Mit einem Freund hatte ich neulich darüber einen sehr spannenden Disput. Er behauptete, ich dürfte keine Sätze mit Verneinungen aussprechen. Denn dann würde sich mein Leben eben genau so gestalten und ich bekäme mehr von dem, was ich nicht will.

Und da muss ich aus meiner 8-jährigen Erfahrung beim Lösen von Glaubenssätzen einfach ganz klar widersprechen.

Negative Formulierungen müssen keine Auswirkung auf die #Manifestation haben. Klick um zu Tweeten

Ein einfaches Beispiel: Wenn ich sage, ich möchte nicht, dass mein Wohnzimmer braun gestrichen ist, dann bedeutet das nicht, dass ich nach ein paar Wochen ein braun gestrichenes Wohnzimmer vorfinde!

Gut, dass ist echt ein wenig simpel, magst Du jetzt sagen.
Aber der Punkt ist einfach, wie verhaftet sind wir mit unseren Emotionen und mit unserem Energiesystem und wie sehr „glauben“ wir, was wir sagen.

Die Verneinung ist nicht der ausschlaggebende Faktor.

Immer wieder stelle ich fest, dass Dein Energiesystem durchaus auch bei positiv formulierten Sätzen einknicken kann. Und das erst Recht bei Menschen, die versuchen, auf jeden Fall positiv zu formulieren.

Bei denen es ein Zwang geworden ist…

Ich möchte Dich einfach erneut warnen, dieser New-Age-Binsenweisheitauf den Leim zu gehen, Du dürftest keine Verneinung in Deinen Gedanken und Deinen Worten nutzen.

Da ist, das sei hier nur kurz erwähnt, MindControl der allerfeinsten Art und hält uns als Menschen unfrei. Denn die tatsächlichen energetischen Schwächen werden nicht bemerkt oder gewandelt sondern verfestigen sich schön weiter. Nein danke!

Geh lieber den ganzheitlichen Weg und checke Dein Energiesystem – Deinen gesamten Organismus – nicht nur die Worthülle. Sondern das, was diese Worte mit Dir machen.

Wenn Du das herausbekommen willst, dann sprich vermeintliche Glaubenssätze/ innere Wahrheiten laut aus und überprüfe mit dem Muskeltest, ob Dein Muskel stark oder schwach testet.

Schritt 3:

Jetzt überprüfe ich das Gegenteil des Glaubenssatzes. Es kann sein, dass der ursprüngliche Glaubenssatz lautete:

  • Ich bin dumm.

Dann lasse ich die Testperson das Gegenteil finden und teste:

  • Ich bin nicht dumm.

und vielleicht noch:

  • Ich bin klug.

 

Oder der Satz lautet:

  • Ich kann einfach nicht verständnisvoll sein.

Dann teste ich da Gegenteil:

  • Ich kann verständnisvoll sein.

Und vielleicht sogar noch:

  • Ich bin verständnisvoll.

 

Dabei stelle ich fest, ob auch da Gegenteil eine energetische Schwäche hervorruft. Denn das ist dann ein komplizierterer Fall.

Denn wenn beide Sätze schwach testen, hat die Person einfach keine Wahl, nach welchem Glaubenssatz sie sich ausrichten will.

 

Schritt 4:

Jetzt kommen die Emotionen ins Spiel – also der zweite Teil der heutigen Frage.

Wir ermitteln nun die Emotionen, die mit den Glaubenssätzen einher gehen.

Denn in dem Moment, wo ein Glaubenssatz bei Dir zum ersten Mal geprägt wurde, spielten die Emotionen eine große Rolle in Deinem Leben.

Beispielsweise in einer Situation, in der Du einer Gefahr ausgesetzt warst als kleines Kind, waren Ängste Deiner Bezugsperson entscheidend, die dann aufgrund ihrer Heftigkeit von Dir auch unbewusst wahrgenommen und mit den damals gehörten Sätzen zusammen abgespeichert wurden.

In dem Moment, wo ein #Glaubenssatz entsteht, verschmilzt er mit einer Emotion. Klick um zu Tweeten

Diese Emotion ist es, die den Glaubenssatz aufrecht erhält. Und zwar noch Jahre.

Diese Fusion / Verbindung von Emotion und Glaubenssatz lösen wir mit der Kinesiologie auf.

Und in diesem Schritt ermitteln wir die Emotion. Dazu nehme ich gerne eine Liste von diversen Emotionen.

Du kannst für Dich und den Selbsttest schauen, was da für eine Emotion auftaucht, wenn Du diesen Satz aussprichst oder denkst. Traue Dir und überprüfe anschließend mit dem Muskeltest, ob die Emotion die richtige ist. Also diejeniege, die gelöst werden muss. Oftmals ist Dein erstes Gefühl hier schon das Richtige.

Wenn wir diese Emotion nun haben, gehen wir zu Schritt 5 über.

 

Schritt 5:

Wir lösen die Emotion nun mit verschiedenen Übungen. Das können Körperübungen sein.

Es kann sein, dass wir bestimmte Punkte am Körper halten oder Meridiane nachfahren müssen.

Es kann sein, dass wir die Situation von damals vor unserem geistigen Auge nochmals durchgehen und dabei bestimmte Kontaktpunkte am Körper halten, um die Emotion zu lösen.

Denn erst, wenn der alte Glaubenssatz Dein Energiesystem nicht mehr schwächt, kommst Du wirklich weiter.

Und nicht, wenn Du einfach das Gegenteil von dem, was Du bisher geglaubt hast, möglichst oft vor Dich hinsprichst…

 

Was hilft Dir, die Emotion loszulassen?

Vielleicht ist es, dass Du die Situation vor Deinem geistigen Auge nochmals abspielst, Dir dabei aber bei vollem Bewusstsein klar machst, dass diese Situation der Vergangenheit angehört und dass dies nichts mit Deiner „heutigen Situation“ zu tun hat.

Dich also davon nochmal bewusst distanzierst.

Wenn Du es schaffst nicht in die Emotion zu fallen und zu erkennen, dass Emotion und Situation zwei getrennte Dinge sind, dann bist Du schon einen großen Schritt weiter!

Wenn Du einfach Techniken erlernen möchtest, die Du zum Lösen von Emotionen und Wandeln von Glaubenssätzen anwenden kannst, dann schau mal, ob der Basiskurs „Energetisch fit in den Tag“ oder der Kurs „Meridiane“ etwas für Dich ist.

 

Schritt 6:

Erst jetzt können wir einen neuen Glaubenssatz einprogrammieren.

Einen neuen Weg, einen neue Straße bauen. Einen Weg, der frei gewählt werden kann.

Damit die Neuronen in Deinem Gehirn wissen, dass die – ach so bekannte – Autobahn nicht mehr zur Route gehört und Du nicht mehr in alte Denkweisen fällst, legen wir einen attraktiven neuen Trampelpfad an.

Mir verschiedenen Übungen laden wir den neuen Trampelpfad mit positiven Emotionen auf, damit Du in Situationen, wo Du nochmals auf die Probe gestellt wirst, bewusst die Entscheidung treffen kannst, hier anders und neu zu denken.

Diesmal eben nicht mehr an den alten Glaubenssatz zu glauben, sondern an eine neue Wahrheit, die nun in Deinem Organismus eingespeichert ist.

Das machst Du dann so lange, bis dieser Trampelpfad zum gewohnten Weg wird. Und je öfter Du diesen Weg gehst, desto stabiler wird Dein neues Glaubenssystem.

Emotionen grundsätzlich zu lösen, macht für mich keinen Sinn. Denn jede Emotion hat ihre Berechtigung und Notwendigkeit.

Wenn diese Emotionen nicht ausgelebt werden, weil Du sie „weghaben willst“, dann wird sich auf Dauer Einiges anstauen.

Ich plädiere dafür, die Emotionen anzuschauen, bewusst zu führen und dann zu wandeln.

 

 

 


Ein Kommentar, sei der nächste!

  1. Ich hatte sehr fest gefahrene Glaubensgrundsätze. Ich dachte immer, dass ich alles in meinem Leben kontrollieren könnte, ganz allein verantwortlich wäre für alles was in meinem Leben geschieht und habe mir große Vorwürfe gemacht, wenn dann etwas in meinem Leben nicht so lief, wie ich es mir vorgestellt habe. Bei einer Kineosologie-Sitzung haben wir dann bemerkt, dass dieser Glaubensgrundsatz mir sehr viel Energie abverlangt und ihn immer weiter hinterfragt. Es hat mir auf der einen Seite zuerst Angst gemacht los zu lassen und zu erkennen, dass ich überhaupt nicht alles in meinem Leben unter Kontrolle haben kann – andererseits war es eine riesen Erleichterung und es wurde mir eine große Last von den Schultern genommen. Ich lebe inzwischen im tiefen Bewusstsein, Teil eines großen Ganzen zu sein, und dass mein Leben von vielen anderen Einflüssen ebenfalls beeinflusst wird. Ich schaue mir inzwischen sehr gern Horoskope an, um zu wissen welche Konstellationen meinen Gemütszustand wie beeinflussen können und Auswirkungen auf mich haben. Ich habe ein sehr schönes Horoskop auf http://www.hochsensibel.net/blog/ gefunden. Es erleichtert mich unglaublich zu wissen, dass ich Teil eines großen Ganzen bin und alles seinen Platz findet. Ich hoffe die Kineosologie wird weiteren Menschen helfen können.

    Liebe Grüße, Loreen

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